Krankenhausverwaltung

Ihr erster Tag der stationären Behandlung – Stationäre Aufnahme

Für eine stationäre Behandlung muss Sie eine Ärztin oder ein Arzt einweisen. Dies können z. B. niedergelassene Ärzte veranlassen. Zum vereinbarten Termin melden Sie sich bitte bei der zentralen Patientenaufnahme. In Notfällen, in denen eine Aufnahme über die zentrale Patientenaufnahme nicht möglich ist, kommen Sie über die Notaufnahme des Krankenhauses zu uns auf die Station.

Ohne die üblichen Formalitäten geht es bei uns im Krankenhaus leider auch nicht. Bringen Sie daher zur stationären Aufnahme bitte – soweit vorhanden – folgende Dokumente mit:

  • Einweisung Ihres Hausarztes/Facharztes
  • Chipkarte (Versichertenkarte) Ihrer Krankenversicherung. Wenn Sie keine Chipkarte besitzen, bringen Siebitte eine Unterlage mit dem Namen Ihrer Krankenversicherung und der Mitgliedsnummer mit
  • Blutgruppenausweis
  • Allergieausweis
  • Impfkarte
  • Bringen Sie bitte eventuell bei Ihnen vorhandene Röntgenbilder, Befunde oder Arztberichte aus der letzten Zeit mit. Darüber hinaus erleichtert eine Liste der Medikamente, die Sie in der vergangenen Zeit eingenommen haben, unseren Ärzten die Aufnahmeuntersuchung.
  • Nachweis der Zuzahlungsbefreiung (gesetzliche Eigenbeteiligung)

Patientinnen und Patienten, die in der gesetzlichen Krankenversicherung versichert sind, müssen sich an den Kosten ihres stationären Krankenhausaufenthaltes beteiligen. Das BundeswehrZentralkrankenhaus ist gesetzlich verpflichtet, die Zuzahlung von derzeit 10,– EUR pro Tag zugunsten der Krankenkassen einzuziehen. Dieser Betrag wird für maximal 28 Tage im Kalenderjahr erhoben. Sollten Sie bereits in einem anderen Krankenhausstationär behandelt worden sein, werden wir diese Tage selbstverständlich verrechnen. Daher wäre es gut, wenn Sie die Quittung des ersten Krankenhauses über die dort bezahlte Eigenbeteiligung vorlegen könnten. Patientinnen und Patienten unter 18 Jahren oder Patientinnen und Patienten, die einen gültigen Befreiungsausweis haben, sind vom Eigenanteil befreit.

Falls Sie besondere Wahlleistungen hinsichtlich Patientenzimmer oder ärztlicher Behandlung wünschen, geben Sie dies bitte bei der Aufnahme bekannt.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Patientenaufnahme werden mit Ihnen die notwendigen Formalitäten erledigen. Dabei werden Sie unter anderem um folgende persönliche Angaben gebeten:

  • Angaben zu Ihrer Person, wie Geburtsdatum, Adresse und Telefonnummern
  • Wie sind Sie versichert, bzw. welche Leistungen werden von Ihrer Versicherung übernommen (bei Privatpatienten und privat zusatzversicherten Patienten)?
  • Welche Wahlleistungen wünschen Sie (z. B. privatärztliche Behandlung, 1-Bett- oder 2-Bett-Zimmer oderdie Aufnahme einer Begleitperson aus nicht medizinischem Grund)?
  • Name Ihres Haus- und/oder Facharztes
  • Name, Adresse und Telefonnummer einer Person Ihres Vertrauens

Diese Daten werden elektronisch erfasst und zur Abrechnung mit Ihrer Krankenversicherung, zur Information Ihres einweisenden Arztes sowie zur Organisation Ihrer Entlassung benötigt.

Außerdem werden Sie während des Aufnahmegespräches gebeten, den Behandlungsvertrag mit den Allgemeinen Vertragsbedingungen des BundeswehrZentralkrankenhauses Koblenz und gegebenenfalls einen Wahlleistungsvertrag sowie Informationen zum Datenschutz zu unterschreiben. Für alle weiteren Fragen im Zusammenhang mit der administrativen Organisation und Abrechnung steht Ihnen unser Team in der Patientenaufnahme gerne zur Verfügung.

Die Krankenhausverwaltung ist als Servicebereich vor Ort Teil des Bundeswehrdienstleistungszentrums (BwDLZ)Koblenz. Hier werden alle Organisations-, Wirtschafts- und Personalangelegenheiten für zivile Mitarbeiterinnenund Mitarbeiter sowie administrative Vorgänge im Zusammenhang mit der Aufnahme von Patientinnen undPatienten bearbeitet. Auch die jeweiligen Behandlungen werden hier abgerechnet.

Hinzu kommen die Koordination von logistischen Aufgaben, die Versorgung aller stationären Patientinnen undPatienten mittels besonderer Einrichtungen wie Krankenhausküche und Wäscherei und die Ver- und Entsorgungbeim Betrieb des Krankenhauses.

Außerdem stellt das BwDLZ die unterbrechungsfreie Betriebstechnik im BundeswehrZentralkrankenhaus sicher,sorgt für die Instandhaltung der Liegenschaft und kümmert sich um die Gestaltung der Außenanlagen, damitPatienten/ -innen und Besucher/ -innen sich wohlfühlen können.

Die Aufgaben der Krankenhausverwaltung im Personal- und Tarifwesen umfassen die Personalbearbeitung allerim BundeswehrZentralkrankenhaus beschäftigten zivilen Beamtinnen und Beamten sowie der Arbeitnehmerinnenund Arbeitnehmer. Hierzu gehören Einstellungen, Versetzungen, Abordnungen, Famulaturen, Praktika etc.,die Beteiligung der Gremien, Führung von Anhörungs-, Schlichtungs- und Personalgesprächen und nicht zuletztdie Beachtung der Bestimmungen des Mutterschutz- und Jugendarbeitsschutzgesetzes.

Im Rahmen der stationären Behandlung bietet der Servicebereich einen 24-stündigen administrativen Betriebder Patientenaufnahme. Hier können die Aufnahme- und Entlassungsformalitäten aller stationären Patientenbearbeitet werden. Auch die Abrechnung der Krankenhausleistung gegenüber Patienten oder Kostenträgernerfolgt durch die Krankenhausverwaltung.

Das BwDLZ Koblenz mit seinem Servicebereich BundeswehrZentralkrankenhaus versteht sich als modernerDienstleister, der leistungs- und serviceorientiert sowie ökonomisch effizient mit den zur Verfügung stehendenFinanzen und Materialien umgeht – zum Wohle unserer Patientinnen und Patienten und unserer Mitarbeiterinnenund Mitarbeiter.

Arbeitsschwerpunkt

Zu den Arbeitsschwerpunkten des Servicebereiches Krankenhausverwaltung gehören:

  • Personalbetreuung und Personalverwaltung der zivilen Mitarbeiter
  • Organisation der Patientenaufnahme, Rechnungslegung, Archivierung und Dokumentation von Rechnungsakten
  • Logistische Versorgung (Verpflegung, Wäsche, Bekleidung und Einkauf)
  • Facility-Management (Instandsetzung bzw. Instandhaltung der Gebäude, Haustechnik, Grünanlagen,Abfallwirtschaft etc.