OP-Management

Wegen steigender Fallzahlen und kürzerer Verweildauer der Patienten im Krankenhaus werden in den letzten Jahren erhöhte organisatorische Anforderungen an den OP-Bereich gestellt.

Im BundeswehrZentralkrankenhaus werden über 8.000 operative Eingriffe im Jahr in 10 Operationssälen durchgeführt. Die Operateure werden von über 40 Pflegekräften bei den Operationen unterstützt.

Der Zwang zur wirtschaftlichen Leistungserbringung und der zunehmende Wettbewerb fordert intensive organisatorische Maßnahmen.

Die Leistungsfähigkeit und Effizienz der Operationsabteilung hat eine entscheidende Bedeutung, da sie zu den personalintensivsten und damit teuersten Betriebsstätten der Klinik gehört. Hier ist die Aufgabe des OP-Managements zu sehen, um eine Optimierung der Prozessabläufe und der organischen Strukturen zu erreichen.

Aufgabenbereich

  • Optimaler Einsatz der vorhandenen Resourcen
  • Aufbau und Erhalt von Kommunikationsstrukturen mit allen beteiligten Berufsgruppen mit dem Ziel, die Mitarbeiterzufriedenheit zu optimieren
  • Verbesserung der Schnittstellen zu anderen Krankenhausbereichen (Röntgen, Intensivstation, Notaufnahme)
  • Dokumentation der OP-Daten und deren Auswertung

Erweiterter Aufgabenbereich

  • Führung der OP-Gruppe mit Personalführung und Personalentwicklung
  • Ausbildung der Mitarbeiter
  • Koordination und Steuerung der Operationen durch Tages- und Wochenplan
  • Notfallmanagement
  • Einhaltung der Arbeitszeiten
  • Steuerung der gesamten Ablauforganisation im OP-Bereich (z.B. Bestellen und Schleusen der Patienten,Minimierung der Wechselzeiten, rechtzeitige Präsenz der Anästhesie und der Operateure usw.)