Entlassungsmanagement

Sehr geehrte Patientinnen und Patienten,

der Gesetzgeber hat mit dem Gesetz zur Stärkung der Versorgung in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV-VSG) die bisherigen Regelungen zum Entlassmanagement in §39 Abs. 1a SGB V neu gefasst, um die Verzahnung zwischen stationärem und ambulanten Sektor zu verbessern. Die Durchführung des Entlassmanagements ist originäre Aufgabe des Krankenhauses und bildet einen Teil der Krankenhausbehandlung, auf den Sie einen Anspruch haben. Daher werden Sie bei Stationärer Aufnahme befragt werden, ob Sie diese Leistungen in Anspruch nehmen möchten. Natürlich besteht weiterhin immer die Möglichkeit, während des stationären oder teilstationären Aufenthaltes, Ihren Antrag zu ändern. Damit Sie sich im Vorfeld Ihres Aufenthaltes umfassend über das Entlassmanagement der Krankenhäuser informieren können, stehen Ihnen die nachfolgenden Dokumente (Anlage 1a "Worum geht es beim Entlassmanagement?"und Anlage 1b "Einwilligung zum Entlassmanagement") zum Download bereit.

Entlassung aus dem Krankenhaus ... und dann...?

Ihre Begleitung in eine reibungslose Nachbehandlung ist Ziel des Entlassungsmanagements am BundeswehrZentralkrankenhaus Koblenz.

Das Entlassungsmangement wird im Wesentlichen durch die Zusammenarbeit der Berufsgruppen:

  • Pflegeüberleitung/Case Management
  • Pflegedienst
  • ärztlicher Dienst
  • Sozialdienst

unseres Hauses durchgeführt.

Jeder Patient, der nach dem Krankenhausaufenthalt noch einen Pflege- und Unterstützungsbedarf hat, erhält in unserer Klinik das Angebot über ein individuelles Entlassungsmanagement.

Nach Einschalten durch die Pflegefachkraft Ihrer Station, steht Ihnen das Team der Pflegeüberleitung mit fachkundiger Kompetenz zur Seite. Wir planen mit Ihnen und Ihren Angehörigen gemeinsam die nötigen Schritte für einen problemlosen Übergang in die häusliche oder stationäre Versorgung nach Ihrer Entlassung aus dem Krankenhaus.

Ansprechpartner

Pflegeüberleitung:

Tel.: 0261 / 281 - 4476, - 4478 oder - 4488

Fax: - 4479

Unser Serviceangebot:

  • Organisation von Hilfsmitteln
  • Einschalten ambulanter Pflegedienste
  • Beantragung von Leistungen der Pflegeversicherung
  • Vermittlung von:
  • • Palliativen Versorgung z.B. amb./stat. Hospiz, SAPV
    • Essen auf Rädern
    • Hausnotruf
    • Pflegestützpunkte und andere Beratungsstellen
  • Einschalten von Pflegeexperten für:
    • Wundversorgung
    • Stomaversorgung
    • Ernährung
    • Tracheostoma
    • Inkontinenz
    • Sauerstoffversorgung
    • Schmerztherapie
    • Beratung und Unterstützung beim Erstellen einer Vorsorgevollmacht oder Patientenverfügung