Prostatakarzinom

Das Prostatakarzinom (deutsch: Prostatakrebs) ist der häufigste bösartige Tumor des Mannes in der westlichen Welt. Es vom Drüsengewebe der Vorsteherdrüse (Prostata) aus. In Deutschland erkrankten 2008 ca. 70.800 Männer an diesem Tumor, d.h. 2008 erkrankten 126 von 100.000 Männern daran. Das Prostatakarzinom steht an Platz drei der tumorbedingten Todesfälle in Deutschland.

Eine eindeutige Ursache für das Prostatakarzinom ist nicht bekannt. Fest steht jedoch, dass Prostatakrebs gehäuft bei Männern auftritt, deren Vorfahren ebenfalls erkrankt waren. Daher werden neben Ernährungsgewohnheiten und ethnischen Faktoren (Herkunft, Kulturkreis, usw.) auch erbliche Risikofaktoren als Ursache für die Entstehung dieser Erkrankung angenommen. Liegt bereits ein Erkrankungsfall mit Verwandtschaft ersten Grades (Vater, Sohn oder Bruder) vor, verdoppelt sich das eigene Erkrankungsrisiko, bei zwei oder drei bestehenden Erkrankungsfällen erhöht sich das Risiko um den Faktor fünf beziehungsweise elf.