Hodentumor

Jährlich erkranken etwa 2.600 Männer in Deutschland an einem bösartigen Hodentumor. Wenngleich Hodenkrebs nur etwa ein Prozent aller bösartigen Erkrankungen von Männern ausmacht, ist er im Alter von 20 bis 34 die häufigste Tumorerkrankung. Hodenkrebs tritt fast immer einseitig auf, nur in etwa zwei bis drei Prozent der Fälle beidseitig.

Die Therapie von Hodenkrebs ist in den letzten Jahren ständig vielschichtiger und besser geworden. Anders als bei vielen anderen Tumoren gibt es bereits sehr gut wirkende Therapiestrategien. Die Behandlung kann weniger aggressiv sein ohne die Effizienz zu gefährden. Bei optimal abgestimmter Therapie und rechtzeitiger Diagnose sind Hodentumore heute in bis zu 95 Prozent der Fälle heilbar.

Die urologische Abteilung am Bundeswehrzentralkrankenhaus ist Zweitmeinungszentrum für Hodentumoren in Rheinland-Pfalz.

Es werden alle studiengerechten Therapieverfahren von der Operation über die Strahlentherapie bis hin zur Chemotherapie angeboten.