Sonographie

Bei der Ultraschalluntersuchung handelt es sich um eines der häufigsten bildgebenden Verfahren. Seit Ende der vierziger Jahre des 20. Jahrhunderts kommt dieses Verfahren zur klinischen Anwendung.

Funktionsweise

Ein Quarzkristall erzeugt Schallwellen, die zur Darstellung eingesetzt werden. An Grenzflächen (zum Beispiel Muskelgewebe/Fettgewebe) werden die von dem Ultraschallkopf ausgesendete Welle zum Teil reflektiert und wieder von Aufnahmemodul im Schallkopf aufgenommen. Durch die unterschiedlich starke Reflektion kann ein digitales Bild erzeugt werden, auf dem der Arzt die Körperstrukturen erkennt.

Die Sonographie ist ein besonders schonendes Verfahren. Zum besseren Gleiten des Schallkopfes auf dem Körper und zur besseren Schallübertragung wird lediglich ein stark wasserhaltiges Gel auf der zu untersuchenden Region aufgetragen. Die Ultraschallwellen sind nicht schädigend. Wie bei der Magnetresonanztherapie sind bisher keine Langzeitschäden bekannt, auch nicht nach mehrfacher Anwendung.

Duplex- oder Dopplersonographie

Mit verschiedenen Aufnahmeprogrammen können Durchblutungsmessungen an Gefäßen durchgeführt werden. Dies nennt man dann Doppler- beziehungsweise Duplexuntersuchung.