Schnittbildunterstützte Intervention

Unter einer schnittbildunterstützten Intervention versteht man operative Eingriffe, die einer kontinuierlichen Beobachtung durch ein bildgebendes Verfahren bedürfen, beispielsweise zur genauen Bestimmung einer Punktionsstelle, der Kontrolle der Lage eines Katheters oder der Radiofrequenzablation.

Radiofrequenzablation

Unter Kontrolle mittels einer CT bieten wir die Radiofrequenzablation an. Hierbei wird mit einem hochfrequenten Strom Tumorgewebe zerstört. Das Verfahren eignet sich zum Beispiel für Leber- und Lungentumore, je nach Größe und Lage. Diese Untersuchung wird in Narkose durchgeführt und wird im Allgemeinen gut vom Patienten vertragen.

Periradikuläre Therapie

Des Weiteren führen wir die sogenannte PRT bei Bandscheibenvorfällen durch. Hier wird unter Kontrolle mittels eines Computer Tomographie (CT) eine dünne Nadel an die Stelle gebracht, wo der Bandscheibenvorfall oder Narbengewebe im Neuroforamen auf die Nervenwurzel drückt. Nach Injektion der Medikamente schwillt die gereizte Nervenwurzel ab. So kann in vielen Fälle eine Besserung erreicht werden.

Punktionen

Unter Kontrolle der Schnittbildgebung können auch tumor- oder entzündungsverdächtige Herde im Körper punktiert und Gewebe zur feingeweblichen Untersuchung entnommen werden. Außerdem können Drainagen in krankhafte Flüssigkeitsansammlungen oder Abszesse eingelegt werden. Der Arzt kann hier jederzeit die genaue Lokalisation der Punktionsnadel bestimmen, sodass eine zielgenaue Intervention möglich ist.