Radiofrequenzablation

Die Radiofrequenzablation ist eine neue Technologie. Dieser Eingriff wird durchgeführt, um aktives Tumorgewebe örtlich zu zerstören.

Funktionsweise

Radiofrequenz- oder Thermoablation bezeichnet einen Vorgang, in dem Wechselstrom durch eine in den Körper eingebrachte Nadelelektrode direkt in das betroffene Tumorgewebe geleitet wird. Durch Ionenbewegungen in den Nadelspitzen entsteht im Tumorgewebe Wärme. Die erzeugte Wärme bewirkt eine Koagulation des Gewebes und somit die Zerstörung des aktiven Tumorgewebes.

Bereits 1996 wurde die Technik von der amerikanischen FDA für den Einsatz im Weichteilbereich (Gewebe) zugelassen. Es handelt sich somit nicht um ein experimentelles Verfahren.

Ablauf des Eingriffs

Für den Einsatz dieses Verfahrens ist üblicherweise in unserem Haus eine Vollnarkose notwendig. Unter Einsatz von Schnittbildgebung (CT, Ultraschall oder MRT) wird dann eine Nadel-Elektrode im Bereich des Tumors platziert und das Verfahren wie beschrieben durchgeführt. Erfahrungsgemäß dauert dieser Eingriff etwa zwei bis drei Stunden.