Magnetresonanztomographie

Bild des Gehirns in der Magnetresonanztomographie.

Die Magnetresonanz- oder auch Kernspintomografie wurde in den achtziger Jahren zur medizinischen Nutzung weiterentwickelt. Technisch bedingt liegen Sie bei dieser Untersuchung in einer längeren Röhre. Da ein MRT sehr laut ist, erhalten Sie für die etwa 20 bis 45-minütige Untersuchung einen Gehörschutz. Über ein Notsignal können Sie jederzeit mit dem betreuenden Team in Kontakt treten.

Wir verfügen hier über drei Geräte mit 1, 1,5 und 3 Tesla Feldstärke. 3 Tesla bedeutet etwa das 66.000fache des Erdmagnetfeldes.

Funktionsweise

Magnetresonanztomographie des Herzens. Herzmuskelentzündung mit Befall der Herzscheidewand.

Vereinfacht kann ein Atomkern als magnetischer Kreisel angesehen werden, der um eine Achse rotiert. Mittels sehr starker Magnetfelder kann dieser Kreisel ausgerichtet und angeregt werden, vergleichbar mit einer Kompassnadel und einem Magneten. Aus diesen Ausrichtungen können durch komplizierte Berechnungen Schnittbilder ausgewertet werden. Diese Methode arbeitet rein mit magnetischen Feldern und nicht mit Röntgenstrahlung. Langzeitschäden sind bisher auch nach mehrfacher Anwendung nicht bekannt.

Einschränkungen

Aufgrund der sehr starken Magnetfelder ist bei Herzschrittmacher oder Patienten mit einem Defibrillator eine Untersuchung bei uns eingeschränkt möglich.

Bei speziellen Herzschrittmachern und Herzschrittmachersonden ist eine Untersuchung in dringenden Fällen in unserer Klinik möglich.Hierzu ist der Schrittmacherausweis erforderlich.

Bei Metallimplantaten zum Beispiel Hüftprothesen oder Metallsplitternb ist besondere Vorsicht angeraten. Eine Untersuchung ist in der Regel dennoch möglich.

Wir beraten Sie dazu gerne persönlich.