Das BundeswehrZentralkrankenhaus Koblenz ist Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Mainz und gewährleistet eine medizinische Schwerpunktversorgung auf höchstem Niveau - in der Region und weltweit.

Mit dem Schwerpunkt traumatologische Notfallversorgung sind wir in die regionale Notfallrettung eingebunden. Seit 2006 ist das BundeswehrZentralkrankenhaus Koblenz eines von fünf notfallmedizinischen Zentren des Landes Rheinland-Pfalz. Dazu steht auch ein Rettungshubschrauber auf dem Krankenhausgelände bereit. Es werden sowohl zivile als auch militärische Patienten behandelt.Das BundeswehrZentralkrankenhaus verfügt über 506 Betten. Es beschäftigt 1.450 Mitarbeiter, 260 Ärzte und Apotheker. Jährlich werden rund 20.000 Patienten stationär betreut und 220.000 ambulante Behandlungen durchgeführt.

Modernste computergestützte Operationsverfahren gehören zum Standard des Hauses. Es ist das älteste und größte Bundeswehrkrankenhaus. Es wurde 1957 von den französischen Streitkräften übernommen. Das Bundeswehrzentralkrankenhaus ist nach Joint Commission International zertifiziert.

 

 

Aktuelles aus dem Haus

Das neue Bettenhaus

 

W wie Bettenhaus

Nach einer Bauzeit von acht Jahren wurde am 13. Februar 2019 ein neues Bettenhaus am Bundeswehrzentralkrankenhaus feierlich eingeweiht. 160 neue Betten und modernste Technik für sechs klinische Abteilungen erleichtern ab sofort Ärzteschaft und Pflegepersonal die Versorgung der Patientinnen und Patienten.

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Wir für uns!

Unter diesem Motto lud die Kommandeurin und Ärztliche Direktorin, Frau Generalarzt Almut Nolte, am 07.02.2019 alle zivilen und militärischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des BundeswehrZentralkrankenhauses Koblenz zu einem Informationstag rund um das Thema Gesundheit ein.

 

Anlass war unter anderem die - nach 8-jähriger Bauzeit - Fertigstellung des Bettengebäudes W, das vor dem offiziellen Festakt mit externen Gästen zunächst intern gefeiert werden sollte.

Die musikalische Eröffnung des Tages bestritten die „Lazarettzwerge“ der Krankenhaus-Kindertagesstätte mit eifrig eingeübten Liedern rund um die Biene Maja als Sinnbild für ihre fleißigen Eltern bei der Bundeswehr.

Infostände zu verschiedenen Themen, angefangen von der Innerbetrieblichen Fortbildung, über Ernährungsberatung, dem neu etablierten palliativmedizinischen Konsiliardienst, der Militärseelsorge bis hin zum Betrieblichen Gesundheitsmanagement konnten besucht werden. Weitere Highlights waren die Präsentation der Hunde-gestützten Therapie, die praktische Anwendung von Entspannungstechniken und Vorträge zum Thema Gesundheitsprävention, Patientenzufriedenheit und Nahrungsergänzungsmitteln.

Mittags waren dann alle zu einem Empfang in den Speisesaal des Hauses eingeladen. Frau Generalarzt Nolte betonte in ihrer Rede die großartigen Leistungen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für die Patientenversorgung. Trotz Belastungen und nicht immer einfachen Rahmenbedingungen des Personals äußern sich Patientinnen und Patienten sehr positiv über ihre Behandlung und Betreuung. Das neue 160-Betten-Haus wird zukünftig dazu beitragen, den guten Ruf und die Arbeitsbedingungen weiter zu verbessern.

Oberstabsarzt Mathies stellte in seiner Rede die Möglichkeiten der ärztlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zur beruflichen Aus-, Fort- und Weiterbildung dar. Im Vergleich zu zivilen Einrichtungen trägt die Bundeswehr hier nicht nur die zeitliche Abwesenheit, sondern übernimmt bei dienstlicher Notwendigkeit auch die vollen Kosten. Dies ist ein klarer Attraktivitätsvorteil im Sanitäts- und Gesundheitswesen.

Ähnliches war von Frau Hauptfeldwebel Friedrich aus der Pflegedirektion zu hören. Diese stellte den Aufbau und die Chancen der innerbetrieblichen Fortbildung für das nicht-ärztliche Personal dar. Auch hier bestehen im BundeswehrZentralkrankenhaus Koblenz beste Möglichkeiten zur Schulung und Weiterbildung.

Untermalt wurde der Empfang vom einem Saxophon-Quintett der Heeresmusikkorps Koblenz. Mit tollen Musikstücken trugen sie zur Kurzweiligkeit des Empfangs bei.

Zum Abrundung des Tages konnte der Neubau in Führungen besichtigt werden. Ab Ende Februar wird dieses von ausgewählten Kliniken des Hauses bezogen. Wir dürfen gespannt sein.

Neue Infrastruktur

Ein neuer Bauabschnitt, das Gebäude „W“, ist nun nach mehrjähriger Bauphase im BundeswehrZentralkrankenhaus Koblenz fertig gestellt und wurde am 13. Februar in Anwesenheit von vielen Ehrengästen, Mitarbeitern und Freunden des Bundeswehrzentralkrankenhauses feierlich eröffnet. Es wird seiner Bestimmung nach als 160-Betten-Haus in Betrieb genommen. Es entspricht den Anforderungen, die heute an ein modernes Krankenhausgebäude gestellt werden. Das Gebäude verfügt über 4435 Quadratmeter Nutzfläche, die sich auf 5 Etagen verteilen. Diese werden in Zukunft von acht Fachdisziplinen genutzt.

Die fünf Säulen

Das BundeswehrzentralKrankenhaus Koblenz verfügt über mehr als 500 Betten und ein breites Spektrum an Kliniken und Abteilungen, die in den fünf Schwerpunkten Traumamedizin, Herzmedizin, Kopfmedizin, Tumormedizin und rekonstruktive Wiederherstellungsmedizin eng zusammenarbeiten. Hierzu zählt auch die Abstellung von Personal für Auslandseinsätze.

Die enge interdisziplinäre Zusammenarbeit gewährleistet eine ganzheitliche Versorgung der Patienten und Patientinnen auf höchstem Niveau. Daneben arbeiten die Kliniken und Abteilungen mit vielen Kooperationspartnern regional und überregional zusammen. Diese reichen von den anderen Bundeswehrkrankenhäusern, Sanitätsdienststellen im Auslandseinsatz über deutschlandweite zivile Krankenhäuser bis hin zu Praxen und Instituten. Die intensive Vernetzung fordert ein hohes Maß an Kommunikationsbereitschaft, die einem ständigen Verbesserungsprozess unterliegt. Zum Erhalt und der Verbesserung der Leistungsqualität ist das Krankenhaus auch nach Joint Commission International (JCI) zertifiziert. Es ist damit nur eines von zwei Krankenhäusern in Deutschland, das sich diesen internationalen hohen Anforderungen stellt und diese umsetzt.

Ausbildung

Wesentliche Aufgabe des Hauses ist die Ausbildung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. So absolvieren im BundeswehrZentralkrankenhaus Koblenz etwa 200 Ärztinnen und Ärzte ihre Fachweiterbildungen. Im gleichen Maße trifft dies für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Pflegeausbildung und Ausbildung als medizinisches Assistenzpersonal zu. Rund 140 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden derzeit hier ausgebildet. Auch dies geschieht in enger Abstimmung und Kooperation mit zivilen Partnern.

Ein Schritt in die Zukunft

Die aktuelle Fertigstellung des neuen Bettenhauses ist ein weiterer Schritt, um den infrastrukturellen Herausforderungen der nächsten Jahre und Jahrzehnte entgegen zu gehen. Mit der Fertigstellung des Mitarbeiterparkhauses am Metternicher Kreisel vor einem Jahr wurde der Wandel eingeleitet. In wenigen Monaten wird die neue Rettungswache und Aula bezogen. Gleichzeitig wird mit den ersten Maßnahmen zum Bau eines neuen Notfall- und OP-Gebäudes begonnen.

All das sind notwendige Investitionen in die Zukunft, um den Patientinnen und Patienten in Koblenz und Umgebung in ihrem Lazarett weiterhin eine allumfängliche und zukunftsorientierte Versorgung sicherzustellen.