Liebe Patientinnen und Patienten, liebe Besucherinnen und Besucher,

vor dem Hintergrund der aktuellen Infektionslage mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2) sind wir verpflichtet, unsere Patientinnen und Patienten sowie unsere Mitarbeitenden zu schützen und die Funktionsfähigkeit des Krankenhauses aufrecht zu erhalten.

Daher müssen wir Ihnen leider mitteilen, dass Patientinnen und Patienten auf Besucher verzichten müssen.

Bis auf weiteres müssen daher alle Besuche unterbleiben.

In absoluten Ausnahmefällen kann nach ärztlicher Genehmigung ein Besuch zugelassen werden.

Bitte wenden Sie sich hierfür an die Information oder an das Personal der Notaufnahme.

Patientinnen und Patienten, die einen ambulanten Termin wahrnehmen möchten, müssen diesen ohne Begleitperson antreten. Diese Regelung gilt selbstverständlich nicht, wenn ein Betreuungsnotwendigkeit besteht oder der ambulante Termin zwingend eine anschließende Betreuung / Begleitung erfordert.

Vielen Dank für Ihr Verständnis!

Dr. A. Nolte

Generalarzt

Kommandeurin und Ärztliche Direktorin

des BundeswehrZentralkrankenhaus Koblenz


Hier finden Sie weitere Informationen zu den eingerichteten Fieberambulanzen in Koblenz und Mayen.

Das BundeswehrZentralkrankenhaus Koblenz ist Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Mainz und gewährleistet eine medizinische Schwerpunktversorgung auf höchstem Niveau - in der Region und weltweit.

Mit dem Schwerpunkt traumatologische Notfallversorgung sind wir in die regionale Notfallrettung eingebunden. Seit 2006 ist das BundeswehrZentralkrankenhaus Koblenz eines von fünf notfallmedizinischen Zentren des Landes Rheinland-Pfalz. Dazu steht auch ein Rettungshubschrauber auf dem Krankenhausgelände bereit. Es werden sowohl zivile als auch militärische Patienten behandelt.Das BundeswehrZentralkrankenhaus verfügt über 506 Betten. Es beschäftigt 1.450 Mitarbeiter, 260 Ärzte und Apotheker. Jährlich werden rund 20.000 Patienten stationär betreut und 220.000 ambulante Behandlungen durchgeführt.

Modernste computergestützte Operationsverfahren gehören zum Standard des Hauses. Es ist das älteste und größte Bundeswehrkrankenhaus. Es wurde 1957 von den französischen Streitkräften übernommen. Das Bundeswehrzentralkrankenhaus ist nach Joint Commission International zertifiziert.

Aktuelles aus dem Haus

Coronavirus: Koblenzer Krankenhäuser arbeiten eng zusammen

Gemeinsam im Einsatz für die Menschen in der Region: Die Koblenzer Krankenhäuser arbeiten seit dem Ausbruch des Corona-Virus im Land eng zusammen bei der Bewältigung der Herausforderungen, die das Virus mit sich bringt. In täglichen Lagebesprechungen stimmen das BundeswehrZentralkrankenhaus Koblenz, das Gemeinschaftsklinikum Mittelrhein (Kemperhof und Evangelisches Stift) und das Katholische Klinikum Koblenz · Montabaur (Marienhof und Brüderhaus) Maßnahmen ab. Aktuell befinden sich 15 bestätigte Corona-Patienten in den Koblenzer Krankenhäusern in stationärer Behandlung, von denen drei intensiv betreut werden (Stand 19. März, 11 Uhr).

Das Corona-Virus und seine Folgen – schon sehr früh haben die Koblenzer Krankenhäuser erkannt, dass ein enger Austausch dringend notwendig ist, um bestmöglich vorbereitet auf Lageentwicklungen reagieren zu können. Eine erste gemeinsame Maßnahme war die Einrichtung einer externen Fieberambulanz auf dem Koblenzer Oberwerth, damit potenzielle Corona-Patienten nicht beim Arztbesuch oder beim Besuch einer Krankenhaus-Ambulanz weitere Personen anstecken. Ärzte und Pflegekräfte aller Koblenzer Krankenhäuser gewährleisten gemeinsam mit freiwilligen Diensten den Betrieb der Fieberambulanz.

„Wir stehen in diesen Zeiten eng zusammen und stellen uns gemeinsam den Herausforderungen, die der Coronavirus mit sich bringt“, erklären die Klinikleitungen der Koblenzer Krankenhäuser, die sich in täglichen Lagebesprechungen auch mit den kommunalen Behörden und dem Katastrophenschutz abstimmen. „Wir erleben eine vorbildliche Zusammenarbeit aller und spüren ein hohes Maß an Solidarität. Viele getroffene Maßnahmen wie das Aussetzen von Besuchszeiten sind präventiv, um den Ausbruch des Virus zu verlangsamen. Wir setzen hier auch auf das Verständnis und die Solidarität der Menschen in der Region – zu ihrem eigenen Schutz und zum Schutz unserer Mitarbeitenden, die in diesen Tagen außergewöhnliches leisten.“

Die genaue Anzahl von Intensiv- bzw. Isolationsbetten wird von der jeweils aktuellen Entwicklung abhängen und wird in Rücksprache mit den zuständigen Behörden bei Bedarf entschieden. Die Krankenhäuser haben alle nicht notwendigen operativen Eingriffe auf unbestimmte Zeit verschoben und Lagezentren eingerichtet, in denen ebenfalls täglich ein Austausch zur aktuellen Entwicklung stattfindet. Alle Krankenhäuser stimmen sich zudem in der Kommunikation ab – untereinander und mit den Behörden - und informieren die Menschen und Medien in der Region bei Bedarf in gemeinsamen Presseerklärungen.

PM Koblenzer Krankenhäuser

Bei der Behandlung von Verletzungen im Kopfbereich müssen Ärzte und Zahnärzte verschiedenster Fachrichtungen eng zusammenarbeiten. Um die schon bestehende Zusammenarbeit zwischen den „Kopffächern“ weiter zu verstärken und Arbeitsabläufe im Haus weiter auszubauen, wurde nun am BundeswehrZentralkrankenhaus Koblenz ein Kopfzentrum gegründet.

Öffnet externen Link in neuem Fensterweiter