Das BundeswehrZentralkrankenhaus Koblenz ist Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Mainz und gewährleistet eine medizinische Schwerpunktversorgung auf höchstem Niveau - in der Region und weltweit.

Mit dem Schwerpunkt traumatologische Notfallversorgung sind wir in die regionale Notfallrettung eingebunden. Seit 2006 ist das BundeswehrZentralkrankenhaus Koblenz eines von fünf notfallmedizinischen Zentren des Landes Rheinland-Pfalz. Dazu steht auch ein Rettungshubschrauber auf dem Krankenhausgelände bereit. Es werden sowohl zivile als auch militärische Patienten behandelt.Das BundeswehrZentralkrankenhaus verfügt über 506 Betten. Es beschäftigt 1.450 Mitarbeiter, 260 Ärzte und Apotheker. Jährlich werden rund 20.000 Patienten stationär betreut und 220.000 ambulante Behandlungen durchgeführt.

Modernste computergestützte Operationsverfahren gehören zum Standard des Hauses. Es ist das älteste und größte Bundeswehrkrankenhaus. Es wurde 1957 von den französischen Streitkräften übernommen. Das Bundeswehrzentralkrankenhaus ist nach Joint Commission International zertifiziert.

 

 

Aktuelles aus dem Haus

Schnelle Hilfe, schon seit 20 Jahren in Koblenz

Ob sie wollen oder nicht - Rettungshubschrauber sind die Stars des Rettungsdienstes. Jede Landung und jeder Start sorgt für Aufmerksamkeit und lässt Beobachter die Handys zücken. Dabei versteht sich die Besatzung nur als sehr schneller Notarzttransport. Seit 20 Jahren betreibt die ADAC Luftrettung am Standort Koblenz den Rettungshubschrauber Christoph 23 - Einblicke in den Alltag der Retter zum 20. Jahrestag der Kooperation zwischen der Bundeswehr und dem Automobilclub.

 

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Fünf Finger – Fünfter Mai – Welthändehygienetag 2019

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat 2009 den 5. Mai zum Internationalen Tag der Händehygiene erklärt. Er soll vor allem medizinisches Personal an die regelmäßige Händehygiene erinnern und ging aus der Kampagne „Save Lives: Clean Your Hands“ hervor. Das Datum ist kein Zufall. Es steht symbolisch für die fünf Finger der Hand des Menschen.

 

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Kommandeurin des Bundeswehrzehntralkrankenhauses besucht das BAIUDBw

Am 11. April war die Kommandeurin und Ärztliche Direktorin des Bundeswehrzentralkrankenhauses (BwZKrhs) Koblenz, Generalarzt Dr. Almut Nolte, zu Gast bei der Präsidentin des BAIUDBw, Ulrike Hauröder-Strüning. Dr. Nolte, die dem BwZKrhs Koblenz seit 6. September 2018 vorsteht, stellte die Vielfältigkeit und Herausforderungen ihrer Dienststelle vor, wobei auch die Schnittstellen zum BAIUDBw und dem Organisationsbereich IUD zur Sprache kamen.

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Neue Infrastruktur

Ein neuer Bauabschnitt, das Gebäude „W“, ist nun nach mehrjähriger Bauphase im BundeswehrZentralkrankenhaus Koblenz fertig gestellt und wurde am 13. Februar in Anwesenheit von vielen Ehrengästen, Mitarbeitern und Freunden des Bundeswehrzentralkrankenhauses feierlich eröffnet. Es wird seiner Bestimmung nach als 160-Betten-Haus in Betrieb genommen. Es entspricht den Anforderungen, die heute an ein modernes Krankenhausgebäude gestellt werden. Das Gebäude verfügt über 4435 Quadratmeter Nutzfläche, die sich auf 5 Etagen verteilen. Diese werden in Zukunft von acht Fachdisziplinen genutzt.

Die fünf Säulen

Das BundeswehrzentralKrankenhaus Koblenz verfügt über mehr als 500 Betten und ein breites Spektrum an Kliniken und Abteilungen, die in den fünf Schwerpunkten Traumamedizin, Herzmedizin, Kopfmedizin, Tumormedizin und rekonstruktive Wiederherstellungsmedizin eng zusammenarbeiten. Hierzu zählt auch die Abstellung von Personal für Auslandseinsätze.

Die enge interdisziplinäre Zusammenarbeit gewährleistet eine ganzheitliche Versorgung der Patienten und Patientinnen auf höchstem Niveau. Daneben arbeiten die Kliniken und Abteilungen mit vielen Kooperationspartnern regional und überregional zusammen. Diese reichen von den anderen Bundeswehrkrankenhäusern, Sanitätsdienststellen im Auslandseinsatz über deutschlandweite zivile Krankenhäuser bis hin zu Praxen und Instituten. Die intensive Vernetzung fordert ein hohes Maß an Kommunikationsbereitschaft, die einem ständigen Verbesserungsprozess unterliegt. Zum Erhalt und der Verbesserung der Leistungsqualität ist das Krankenhaus auch nach Joint Commission International (JCI) zertifiziert. Es ist damit nur eines von zwei Krankenhäusern in Deutschland, das sich diesen internationalen hohen Anforderungen stellt und diese umsetzt.

Ausbildung

Wesentliche Aufgabe des Hauses ist die Ausbildung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. So absolvieren im BundeswehrZentralkrankenhaus Koblenz etwa 200 Ärztinnen und Ärzte ihre Fachweiterbildungen. Im gleichen Maße trifft dies für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Pflegeausbildung und Ausbildung als medizinisches Assistenzpersonal zu. Rund 140 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden derzeit hier ausgebildet. Auch dies geschieht in enger Abstimmung und Kooperation mit zivilen Partnern.

Ein Schritt in die Zukunft

Die aktuelle Fertigstellung des neuen Bettenhauses ist ein weiterer Schritt, um den infrastrukturellen Herausforderungen der nächsten Jahre und Jahrzehnte entgegen zu gehen. Mit der Fertigstellung des Mitarbeiterparkhauses am Metternicher Kreisel vor einem Jahr wurde der Wandel eingeleitet. In wenigen Monaten wird die neue Rettungswache und Aula bezogen. Gleichzeitig wird mit den ersten Maßnahmen zum Bau eines neuen Notfall- und OP-Gebäudes begonnen.

All das sind notwendige Investitionen in die Zukunft, um den Patientinnen und Patienten in Koblenz und Umgebung in ihrem Lazarett weiterhin eine allumfängliche und zukunftsorientierte Versorgung sicherzustellen.